Österreich und Deutschland haben jeweils ein solidaritätsgestütztes Gesundheitssystem. Doch welche Möglichkeiten bieten diese sicheren Systeme in den unterschiedlichen Lebensphasen von Studierenden der jeweiligen Länder? Im österreichischen Gesundheitssystem haben Studierende, die bei keiner gesetzlichen Krankenversicherung in Österreich oder in keinem anderen EU-Staat pflichtversichert sind, die Gelegenheit eine freiwillige Versicherung abzuschließen. Bedingung dafür ist der Aufenthalt im Inland. Eingereicht kann der entsprechende Antrag bei jedem Krankenversicherungsträger des zuständigen Amtsbezirkes werden. Der Versicherungsbeitrag beträgt für das Jahr 2007: 44,58 Euro. Dieser Betrag wird zu einer Hälfte vom Studierenden selbst und zur anderen Hälfte von Bund getragen. Eine Liste und weitere Informationen gibt es beim Versicherungsverband Österreich. (http://www.vvo.at/) Eine ganze andere Situation herrscht jedoch in Deutschland. In der Regel sind viele deutsche Studenten zu Beginn ihres Studiums durch einen Elternteil gesetzlich familienversichert. Nach Vollendung des 25. Lebensjahres wird aufgrund der Versicherungspflicht eine eigene Mitgliedschaft unumgänglich. Dank des Umverteilungsprinzips (Grundlagen) sind einheitliche Beiträge bei allen Krankenkassen durch den Gesetzgeber vorgeschrieben. Die gesetzliche Krankenversicherung kann bis zum 14. Fachsemester oder bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres in Anspruch genommen werden. Die Chance ein freiwilliges Mitglied nach Ablauf der Fristen zu werden besteht. Lassen sich Studenten von der Versicherungspflicht befreien, kann z.B. auch ein Wechsel in eine private Krankenversicherung (Vergleichsportal) vollzogen werden. Die Wahl des entsprechenden Krankenversicherungssystems hängt von der persönlichen Lebenssituation und der Zukunftsplanung ab. Wichtige Eckpunkte des Lebens können im passenden Krankenversicherungssystem abgebildet werden. Möglich ist auch eine Kombination aus gesetzlicher Krankenversicherung und einer sogenannten Krankenzusatzversicherung . Diese Zusatzversicherung erhöht den Leistungskatalog der gesetzl. Krankenkassen auf das Niveau einer privaten Krankenvollversicherung.Krankenversicherung – Vergleich der Systeme für Studenten
Krankenversicherung in Österreich
Krankenversicherung in Deutschland
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