HTML
 
Grundlagen
 

Grundlagen

     
 
1. Der HTML-Quelltext (Page Source)
 
<HTML>

HTML steht für Hypertext Markup Language und dient zur Auszeichnung (Beschreibung) von Hypertexten (= Text mit Links). HTML ist also keine eigene Programmiersprache sondern eine Auszeichnungssprache. Diese Auszeichnung liefert Informationen

über Aufbau und Erscheinungsbild von Webseiten und kann über den Quelltext einer Internetseite begutachtet werden.

Gut erkennbar sind hier die Anweisungen in den eckigen Klammern, die sogenannten TAGs, die vom jeweiligen Browser z.B. Firefox erkannt und ausgeführt werden, wenn dieser von einem Server den nachgefragten Quelltext einer Internetseite zu gesandt bekommt. Jeder TAG hat üblicherweise auch einen End-TAG, erkennbar durch einen Slash: </tag>.

Der Quelltext jeder Internetseite kann über die Menüleiste des Browser angezeigt werden:
- Ansicht - Quelltext anzeigen bzw.
- Einstellungen - Quellcode
- View - Page Source bei englischen Browsern.

Betrachtet man den Quelltext einer Seite, stößt man aber auch auf HTML-fremde Bestandteile wie Java Script (JS) oder Cascading Stylesheets (CSS), die zur Optimierung von Websites in den Quelltext eingebunden werden. War es bisher gang und gebe das Design von Webseiten mithilfe von HTML selbst zu beeinflussen kommt heute fast ausschließlich CSS zum Einsatz, was weitreichendere Gestaltungsmöglichkeiten mit sich bringt.

Abb. 1 zeigt die vereinfachte HTML-Grundstruktur, die jede Internetseite vorweist. Zum Ausprobieren einfach mit dem Texteditor abtippen, unter der Dateiendung ".html" (nicht .txt) abspeichern und mit dem Browser ansehen.

So solls aussehen So solls aussehen!

 


<html>
<head>
     <title>
Tutorium</title>
</head>
<body>
Das ist meine erste Internet-Seite!
</body>
</html>

    Abb.1: Einfache Internetseite

 
Mit den heutigen Web-Editoren sind umfassende Kenntnisse in HTML nicht unbedingt erforderlich, um eine Webseite erstellen zu können. Jedoch kommt es bei der Gestaltung von Websites immer wieder vor, dass bestimmte
Grundlagen
  1. Quelltext
  2. HTML-Editor
  3. Vorschau
  4. Ab ins Netz
  5. Korrekturen

Seitenelemente nicht optimal bearbeitet werden können und man diese Korrekturen am besten direkt im Quelltext selbst vornimmt. Sobald man die Seiten um CSS, JS, Flash oder Java Applets erweitern möchte, ist ein direkter Eingriff in den HTML-Code meist unumgänglich. Tabelle 1 zeigt eine Auswahl wichtiger TAGs.

HTML4.01 ist die letzte HTML Version und wird vom W3-Konsortium nicht mehr weiterentwickelt. Sein Nachfolger trägt den Namen xHTML (extensible HTML), das im Gegensatz zu HTML auf XML basiert und für zukünftige Entwicklungen einfacher erweiterbar ist. Zwar werden die gängigen Browser in Zukunft weiterhin den HTML-Standard 4.01 unterstützen, doch wird dieser nicht mehr weiterentwickelt (keine neuen Tags, etc).

Die Unterschiede zwischen HTML und xHTML liegen unter der Oberfläche (XML) und sind nicht auf den ersten Blick erkennbar. xHTML soll dazu dienen primär die strukturelle Auszeichnung eines Hypertextes vorzunehmen. Sämtliche Designs sollen hingegen mithilfe von CSS abgewickelt werden. Diese Trennung von Content und Design bringt umfassende Vorteile bei der Ausgabe von Dokumenten auf unterschiedlichen Medien mit sich. Zudem werden die Seiten oft erheblich kleiner, schneller veränderbar und können leichter weiterverarbeitet werden.

Für den gelegentlichen Bastler von Internetseiten erscheinen die Unterschiede zwischen HTML und xHTML nicht allzu gravierend. Die meisten Tags dürfen weiterhin verwendet werden (vgl. Abb. 1), manche sind aber "depreciated", quasi verpönt, wie z.B der font-Tag. Bei Arbeiten mit xHTML muss man nun darauf achten, dass alle Tags klein geschrieben werden. Ausserdem benötigt nun jeder Tag benötigt auch einen Endtag (z.B. HTML 4.01: <br> in xHTML </ br>).

Unterschiede HTML - xHTML vgl.:
http://de.selfhtml.org/...


Als HTML Basis- und Grundlagenwerk empfehle ich:

Lubkowitz, Mark (2006): Webseiten programmieren und gestalten - HTML, CSS, JavaScript, PHP, MySQL, AJAX mit DVD; Galileo Press.

 
     
 
 
 
   
         
© Ernst Rodlmayr, 2007  
 
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